Virtuelle bronchoskopische Navigation

Virtuelles bronchoskopisches Navigationssystem
Im Laufe der Jahre werden Lungenknoten aufgrund der Fortschritte in der Bildgebungstechnik und der zunehmenden Verfügbarkeit dieser Technologie immer häufiger erkannt. Bei diesen Knötchen handelt es sich manchmal um gutartige Tumoren, manchmal aber auch um bösartige Tumoren.

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 Wenn ein solcher Knoten entdeckt wird, kann es für Ärzte mitunter sehr schwierig sein, eine Entscheidung zu treffen. Die Entscheidung, dem Patienten einen unnötigen chirurgischen Eingriff zu empfehlen oder die chirurgische Behandlung eines frühzeitig erkannten bösartigen Tumors zu verzögern, ist unter Berücksichtigung vieler Faktoren möglich. Obwohl bei der Diagnose und Nachsorge verschiedene diagnostische Instrumente (sequentielle CT und PET/CT) eingesetzt werden, wird zur endgültigen Diagnose meist eine Bronchoskopie durchgeführt. Die Bronchoskopie ist ein diagnostisches Verfahren, bei dem die Atemwege von innen unter direkter Sicht untersucht werden. Mit dieser Methode wird der erkannte Knoten erreicht und von dort eine Biopsie entnommen. Dieses Verfahren wird seit etwa 40 Jahren flächendeckend und erfolgreich angewendet.

Damit dieses Verfahren erfolgreich ist, muss sich der mit bildgebenden Verfahren erkannte Knoten jedoch in einem zugänglichen Bereich innerhalb der Atemwege befinden. Atemwege sind ein natürlicher Weg, der von der Luftröhre abzweigt und im Durchmesser abnimmt, bis er das Lungengewebe erreicht. 

Obwohl aus den Knötchen, die auf diesem Weg sichtbar sind, leicht eine Biopsie entnommen werden kann (Abbildung 2), ist es mit zunehmender Anzahl der Äste nicht möglich, den Knötchen zu erreichen, und eine natürliche Biopsie ist nicht möglich.

Beim virtuellen bronchoskopischen Navigationssystem wird der computertomographisch erkannte Knoten als zu erreichendes Ziel in das System geladen. (Bild 1) Wenn der Bronchoskopievorgang beginnt, erscheinen sowohl das reale Bild als auch das virtuelle Bild zusammen auf dem Bildschirm. (Bild 2) Mit zunehmender Bronchialverzweigung nähert sich die Person, die den Eingriff durchführt, dem Ziel, indem sie dem kürzesten und bequemsten Weg folgt, der ihr im virtuellen Bild angezeigt wird. Auch wenn das Ziel im realen Bild nicht sichtbar ist, bewegt es sich dank des virtuellen Navigationssystems zum nächstgelegenen erreichbaren Punkt. Anschließend wird mit Hilfe spezieller Nadeln eine Biopsie entnommen.

Bild 1
Bild 2 (Der Bildschirm rechts ist das reale Bild, der Bildschirm links ist das virtuelle Bild und die Navigation)
Der diagnostische Wert der Bronchoskopie mit dieser Methode hat deutlich zugenommen. Es wird seit etwa 10 Jahren in verschiedenen Zentren in den USA und Europa erfolgreich eingesetzt. Der Eingriff dauert 10-15 Minuten länger als der Standardeingriff. Die Komplikationsrate ist vernachlässigbar niedrig. Der erzielte Nutzen dient weitgehend als Leitfaden für eine geeignetere Auswahl nachfolgender Behandlungsmethoden.

Behandlungen

Mediennachrichten

Mit einem Stück aus der Herzmembran wurde ein Flicken an der Luftröhre angefertigt

27.05.2021
Allianzzeitung

Sie wurde mit ihrem eigenen Herzbeutel geheilt

26.05.2021
Milliyet

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26.05.2021
Milliyet

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